Freitag, 27. August 2010

Surf the Limits – $.10/$.20 Session 7

In der siebten Session von Surf the Limits habe ich von Sascha vorher ausgewählte Hände erhalten, die ich im ersten Teil analysiere. Dabei gibt es mehrere Situationen, in denen uns das Zählen von Kombinationen zur richtigen Entscheidung führt.
Im zweiten Teil geht es u.a. um kleine Pairs im unraised Pot, Slowplay mit Monstern, Semibluffs im protected Pot, Investmentsenkung durch Aggressivität und viele weitere interessante und lehrreiche Themen.

Sascha und ich wünschen Euch viel Spaß beim Anschauen der Videos!


Session 7 (Teil 1):


Session 7 (Teil 1):

2 Kommentare:

  1. Moin ihr Beiden,
    ich bin erst vor kurzem durch Liverix auf diese Serie aufmerksam gemacht worden und will euch beiden für dieses großartige Projekt danken. Für mich als FL Neuling werden viele wichtige und interessante Aspekte ange- und besprochen. Eine Frage zum zweiten Teil der siebten Session habe ich und hoffe hier Antwort zu bekommen. Liverix zählt die Bedingungen für Slowplay auf, mich würde interessieren ob es die beiden einzigen sind? Also, dass keine Notwendigkeit für protection vorliegt und ich dadurch mehr value generiere. Danke nochmals...und weiter so!

    guscode

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  2. Hallo Guscode!

    Es freut mich, dass Dir diese Videoserie gefällt. Zum Thema Slowplay: Es gibt bei jedem Konzept häufig sehr sehr viele Aspekte, die man berücksichtigen muss. Im Video erwähne ich den Balancing Aspekt. call Flop - raise Turn ist multiway fast immer eine sehr starke Hand. Weitere Aspekte wären Bluffinduce. Wenn man mit dem Slowplay Bluffs induzieren kann, spricht das wiederum für Slowplay, wie Sascha es bei der Hand anscheinend auch erfolgreich gemacht hat :-) Wollen wir nur hoffen, dass die Gegner keine toughen Folds mit KK und QQ gefunden haben ;-)
    Und für Slowplay spricht auch die Möglichkeit, dass die Gegner zu einer 2nd best Hand improven können. Auf Bet/Raise folden sie direkt und beim Slowplay sehen sie eine weitere Karte, die sie zum Pair oder Draw improved, so dass sie noch weiter Geld investieren wollen.

    Also es gibt wie immer viele Faktoren, die man gegeneinander abwägen muss. Im Allgemeinen gilt jedoch auf Microlimits wahrscheinlich die goldene Regel: Niemals Slowplayen! Flopraises wird sowieso nicht so viel Glaubwürdigkeit geschenkt, wenn die Gegner was haben, werden sie es am Flop für die guten Pot Odds callen. Schlechte Gegner coldcallen sogar Hände wie Ahigh Backdoorflushdraw usw. Und 'schlechte' Hände wie Pairs machen gerade am Pot die meiste Action, wohingegen sie am Turn für 2 Big Bets sogar folden könnten.

    Grüße
    Liverix

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